Interpretation

Unsere Interpretation zu William Goldings Roman „Herr der Fliegen“ befasst sich mit den wichtigsten Aspekten der spannenden Erzählung und zunächst mit dem Thema „Demokratie versus Totalitarismus“, das durch den Konflikt zwischen dem liberalen Anführer Ralph und seinem streitbaren und machtbesessenen Gegenspieler, dem Chorleiter Jack, in Erscheinung tritt. Das Benehmen Jacks als Jäger, das durch militärische Anonymität und Unterwerfung gekennzeichnet ist, wird dann beleuchtet.

Das Verhalten einiger Kinder auf der unbewohnten paradiesischen Insel wird zunehmend aggressiv. Hackordnung und Mobbing führen bald leider zur Gewalt und schließlich zu Blutrausch unter der Führung des Alleinherrschers Jack. Jacks Diktatur wird erläutert: Sein wahnsinniges totalitäres System führt beinahe zur Selbstzerstörung, als er zuletzt bei seiner Hetzjagd auf Ralph ein Feuer anzündet, das sich mittlerweile über die gesamte Insel ausbreitet und dumpfe, donnernde Geräusche verursacht.

Der vorletzte Abschnitt der Interpretation beschäftigt sich mit dem Thema „Kinder und Unschuld“ und untersucht die folgenden Elemente der Geschichte: Die beginnenden Neckereien, Rogers sadistische Spiele, Ralphs Versuchung und Ablehnung der Gewalt, Jack und der Drang zu töten, das Ende der Unschuld.

Anhand der Schilderung des Verhaltens der drei Hauptprotagonisten und der Theorie von Freud über „Das Ich“, „Das Es“ und „Das Über-Ich“ wird schließlich das Werk psychologisch gedeutet: Jack ist eher von seinen Trieben gesteuert, Piggy steht durchgehend für Moral und Regeln, während Ralph Realität und Rationalität verkörpert.

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