Autobiografische Bezüge

Als Kind interessiert sich der Autor William Golding (1911-1993) vor allem für Science-Fiction-Literatur. Seine Lieblingsautoren sind H. G. Wells (1866–1946), Jules Verne (1828–1905) und Edgar Rice Burroughs (1875–1950). Er verfasst seit seinem siebten Lebensjahr verschiedene Geschichten und versucht sogar, bereits als Zwölfjähriger einen Roman zu schreiben: „Ich hatte – schon von klein auf – dieses Gefühl für Worte und Geschichten, ich wusste, ich würde Bücher schreiben, ich würde ein Dichter sein, ein Romancier, ich würde Stücke schreiben. Daran gab es keinen Zweifel.“ Quelle.

Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass der Jugendliche, der auf Veranlassung seines Vaters beginnt, Naturwissenschaften am Brasenose College in Oxford zu studieren, nach zwei Jahren das Studium der englischen Literatur vorzieht. Er schließt 1935 seine akademische Ausbildung mit einem Mastergrad ab und arbeitet anschließend als Englischlehrer in The Bishop Wordsworth’s School in der südenglischen Stadt Salisbury. 

Nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs meldet sich der Autor freiwillig zur britischen Marine und lässt sich in ihr zum Offizier ausbilden. Als Marineoffizier ist Golding Besatzungsmitglied des britischen Kreuzers Galatea, der im Verbund mit anderen Schlachtschiffen das größte Schlachtschiff der Welt, die Bismarck, verfolgt, bis dieses am 27.05.1941 durch die Angriffe der Alliierten versenkt wird. 

Der Schriftsteller bleibt sechs Jahre auf See bei der Royal Navy und nimmt im Juli 1944 an der Landung der Alliierten in der Normandie teil.  Der Leutnant Golding befehligt e...

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