Zusammenfassung

Das 1879 erschienene Theaterstück „Nora (Ein Puppenheim)“ des norwegischen Schriftstellers Henrik Ibsen thematisiert die rigiden Geschlechterrollen der damaligen Zeit. Das Weihnachtsfest einer scheinbar sorgenfreien und harmonisch zusammenlebenden bürgerlichen Familie eines Rechtsanwalts mit ihren drei Kindern wird durch die Aufdeckung eines alten Geheimnisses um eine angebliche Erbschaft und einen geheimen illegalen Kredit erschüttert. Die hierbei aufbrechenden Konflikte zwischen den beiden Eheleuten Nora und Torvald führen dazu, dass die Frau erkennt, wie unfrei sie bisher gelebt hat und wie herablassend und als Besitz der Männer sie behandelt wurde. Als sie sich dieser Zustände schmerzlich bewusst wird, verlässt sie auf der Stelle ihren Mann und ihre Kinder, um ein selbstbestimmtes Leben zu beginnen.

Im Mittelpunkt der Handlung steht die junge Frau Nora, die es ihrem Ehemann Torvald Jahre vor der eigentlichen Handlung durch eine gefälschte Unterschrift auf einem Schuldschein ermöglicht, auf Anraten der Ärzte für ein Jahr in Italien zu leben und so vollständig von einer schweren Krankheit zu genesen. Vor Torvald muss sie die Herkunft des Geldes allerdings geheim halten, denn er lehnt strikt jede Verschuldung ab, woraufhin sie ihm erklärt, dass es sich um ihr Erbe handele. Im Laufe der Jahre schafft sie es, durch Einschränkungen ihres Lebens und kleinere Nebenarbeiten einen Teil des Kredits abzubezahlen.

Inz...

Der Text oben ist nur ein Auszug. Nur Abonnenten haben Zugang zu dem ganzen Textinhalt.

Erhalte Zugang zum vollständigen E-Book.

Als Abonnent von Lektürehilfe.de erhalten Sie Zugang zu allen E-Books.

Erhalte Zugang für nur 5,99 Euro pro Monat

Schon registriert als Abonnent? Bitte einloggen