Kottwitz

Obrist Kottwitz ist ein alteingesessener, schlachterfahrener Offizier aus Preußen. Sein unmittelbarer Vorgesetzter ist Homburg, dem Kottwitz durchaus loyal gegenübersteht. Seine besondere Loyalität gilt jedoch auch seinem Kurfürsten, für den er sogar sein Leben lassen würde.

Seine erste wichtige Rolle innerhalb des Stückes spielt er, als er den Prinzen davon abhalten will, in die Schlacht einzugreifen: „Des Herrn Durchlaucht, bei der Parole gestern, Befahl, daß wir auf Ordre warten sollen.“ (S. 32). Eine ebenso große Rolle wird ihm zuteil, als er mit dem Kurfürsten über das Verhalten des Prinzen diskutiert, und ganz am Schluss des Stückes, als er Homburg auf die Frage antwortet, ob das Geschehene alles nur ein Traum sei: „Ein Traum, was sonst?“ (S. 96).

Kottwitz geht in seiner Rolle als Untergebener und Soldat auf. Die Tatsache, dass Homburg etwas ohne die Zustimmung des Fürsten tun will, passt nicht in sein Weltbild, weswegen er auch versucht, ihn zum Innehalten zu überreden (S. 32). Als der Prinz ihn jedoch bezichtigt,...

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