Todesfurchtsszene

Verlust von Selbstkontrolle

In der sogenannten „Todesfurchtszene“ (Akt III, Szene 5) stürmt der Prinz von Homburg zur Kurfürstin und verliert vollständig seine Selbstbeherrschung. Er ist von absoluter Todesfurcht ergriffen, will um jeden Preis am Leben bleiben. Als er auf dem Weg zum Schloss war, sah er, wie gerade das Grab ausgehoben wurde, in welches sein Leichnam gebettet werden sollte (S. 58).

Obwohl ihn die Fürstin ermahnt, er solle sich beruhigen und sich mit Mut rüsten, spricht die pure Existenzangst aus ihm. In einer ergreifenden Ausführung schildert er die Schönheit des Lebens. Er wolle seine sämtliche Ämter aufgeben, wenn man ihn nur am Leben ließe. Homburg fleht die Fürstin an, sie solle bei ihrem Mann ein gutes Wort für ihn einlegen, um das Schlimmste zu verhindern. Der Prinz erklärt sich sogar dazu bereit, auf Natalies Hand zu verzichten, damit sie frei für den schwedischen König sei (S. 59)....

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