Symbole, Bilder und Motive

Funktion der Leitwörter und der Motive

Die geschlossene Struktur des Dramas wird durch ein dicht gewebtes Netz von Leitwörtern und Motiven zusätzlich unterstützt. Diese haben zum großen Teil einen bemerkenswerten Assoziationsgehalt. Der Begriff „Traum“ ist von besonderer Wichtigkeit: Er legt die Grundstruktur des Stückes fest und verweist auf eine Welt neben der tatsächlichen Realität (siehe: Interpretation „Traum und Wirklichkeit“).

Viele Wörter entspringen einem irrationalen Kontext, wie beispielsweise die Begriffe „Herz“, „Liebe“ und „Empfindung“. Sie tauchen innerhalb des Dramas immer wieder auf und verweisen auf den erträumten Glanz von Ruhm und Macht seitens des Prinzen von Homburg. Der ebenfalls mehrfach auftauchende Terminus „Staub“ steht hingegen für Nichtigkeit und Zerstörung. Im Folgenden sollen die weiteren wichtigen Motive und Symbole besprochen werden, die sich durch das gesamte Stück schlängeln.

Garten/ Schloss/ Lorbeerkranz

Eine besondere symbolische Bedeutung für das Stück haben die Anfangs- und die Schlussszene. Beide spielen des Nachts, das Schloss von Fehrbellin ist im Hintergrund zu sehen und wird von Fackeln und Lampen erleuchtet. Eine Rampe führt in den Schlossgarten. Bereits in der ersten Szenenbeschreibung erfährt der Leser, dass es sich um ein Gebäude im „alt-französischen Styl“ ...

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