Zusammenfassung

Die vorliegende Zusammenfassung zu „Michael Kohlhaas“ ermöglicht es, die Handlung des Textes detailliert nachzuverfolgen. Kleist selbst hat seinen Text äußerlich nicht strukturiert. Einige Gedankenstriche und Absätze hat der Autor zwar eingefügt, die es aber nicht vermögen, den Text logisch einzuteilen. Die Zusammenfassung schafft genau das: Der Text wird in kleinste Abschnitte untergliedert. Zu den jeweiligen Abschnitten wird aber nicht nur die Handlung erläutert, es werden auch Angaben zu Zeit, Ort und den beteiligten Figuren gemacht. Die Kapitelzusammenfassung hat darüber hinaus einen Vorteil gegenüber den gängigen Strukturierungen des Textes. Mit der weitverbreiteten Einteilung in 4-6 Abschnitte kann nur die grobe Handlung nachvollzogen werden. Die vorliegende Zusammenfassung bietet ein weitaus detaillierteres Bild und bildet einen ersten Ansatz, um in eine tiefer gehende Textarbeit einzusteigen.

Abschnitt: 1

Seite: 7

Schauplatz: Grenzübergang zwischen Brandenburg und Sachsen bei der Tronkenburg an der Elbe

Zeit: Ein Tag irgendwann im 16. Jahrhundert

Person(en): Michael Kohlhaas, ein Zöllner, Junker Wenzel von Tronka, der Burgvogt der Tronkenburg, der Verwalter der Tronkenburg , Herse, einige Ritter

Inhalt:

 „Kohlhaas Grenzüberschreitung und zwei Pferde als Pfand“

Der Pferdehändler Michael Kohlhaas reist aus geschäftlichen Gründen von Brandenburg zur Messe nach Leipzig in Sachsen. Als er bei der Tronkenburg die Grenze übertritt, wird er erst von einem Zöllner, dann vom Burgvogt aufgehalten. Kohlhaas wird mitgeteilt, dass er nur mit einem gültigen Passierschein die Grenze überschreiten darf, da Junker Wenzel von Tronka als Landesherr das Privileg des Wegezolls zusteht. Kohlhaas versteht das nicht, denn er ist schon viele Male denselben Weg gereist. Inzwischen sind auch der Verwalter, Wenzel von Tronka und einige Ritter hinzugestoßen. Der Junker und die Ritter interessieren sich für Kohlhaas Pferde, allerdings sind sie ihnen zu teuer. Nach einer kurzen Verhandlung  einigt man sich darauf, dass Kohlhaas zwei Pferde als Pfand zurücklässt, bis er den Passierschein in Dresden besorgt hat. Sein Knecht Herse bleibt mit den Pferden zurück und Kohlhaas reitet weiter nach Leipzig.

Abschnitt: 2

Seite: 10

Schauplatz: Dresden, die Tronkenburg

Zeit: Nicht näher bestimmte Zeit nach der Grenzüberschreitung

Person(en): Michael Kohlhaas, Räte der Geheimschreiberei in Dresden, der Schlossvogt der Tronkenburg, ein Junge

Inhalt:

 „Offenlegung des Betrugs und Zurückweisung des Kohlhaas auf der Tronkenburg“

In Dresden erfährt Kohlhaas, dass Wenzel ihn betrogen hat, denn er verfügt über kein Privileg für Wegezölle. Kohlhaas ahnt noch nichts Schlimmes und ist von dem Streich des Junkers amüsiert. Sodann kehrt auf die Tronkenburg zurück, um seine Pferde wiederzuholen. Dort erfährt er dann, dass sein Knecht Herse wegen ungebührlichen Verhaltens von der Burg verjagt worden war. Mehr noch, ein Junge berichtet, dass er schwer misshandelt wurde.  Der Schlossvogt gestattet Kohlhaas trotzdem, dass er seine Pferde mitnimmt. Allerdings sind diese durch den Missbrauch zur Feldarbeit heruntergekommen. Der Vogt verteidigt die Misshandlung der Tiere. Kohlhaas ist darüber aufgebracht und fordert seine richtigen Pferde wieder, denn er bezweifelt, dass diese die seinen sind. Dann kehrt Junker Wenzel von der Jagd zurück und beschimpft Kohlhaas, er möge verschwinden, wenn er diese Pferde nicht haben will. Das tut Kohlhaas, er verlässt ohne die Pferde die Burg.

Abschnitt: 3

Seite: 12

Schauplatz: Kohlhaasenbrück

Zeit: Derselbe Tag

Person(en): Michael Kohlhaas, Lisbeth Kohlhaas, Herse, Kohlhaas Kinder

Inhalt:

 „Das Verhör des Knechts Herse“

Kohlhaas will sich eigentlich wieder nach Dresden begeben, allerdings ...

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