Die Rolle der Familie

Kohlhaas ist ein liebender Ehemann und Familienvater. Als er nach Kohlhaasenbrück zurückkehrt, wird seine Familie als Inbegriff von Harmonie beschrieben, wenn er „Lisbeth, sein treues Weib umarmt, und seine Kinder […] um seine Kniee frohlockten“ (S.13). Mit Lisbeth führt eine innige Beziehung („[...] sie […] mit heißen Küssen sein Brust.“, S.23). Dass ihm seine Familie wichtig ist, zeigt sich daran, dass er nach Lisbeths Tod seine Kinder bis zur Hinrichtung immer bei sich hat.

Trotzdem stellt Kohlhaas seinen Kampf für die Gerechtigkeit über die Familie. Er betrachtet seine Aufgabe, seinem „Hauswesen, als ein ordentlicher Vater vorzustehen“ als „untergeordnet und nichtswürdig“ (S.20). Nach der zweimaligen Abweisung seiner Klage spricht er gar davon, dass er „keine Freude mehr [hat], weder an seiner Pferdezucht, noch an Haus und Hof, kaum an Weib und Kind...

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