Entstehung des Textes

Vermutlich in Königsberg beginnt Heinrich von Kleist mit der Arbeit an der Novelle, da er sich im Mai 1804 dort aufhält, um den Rang eines preußischen Finanzbeamten zu erlangen. Bemerkenswerterweise war die Schaffung einer umfassenden Rechtssicherheit für Gewerbetreibende Teil seiner Ausbildung, was seinen unübersehbaren Nachhall in der Erzählung findet.

„Michael Kohlhaas“ wird 1808 mit sechs anderen Erzählungen in der Zeitschrift „Phöbus“ veröffentlicht, allerdings noch in fragmentarischer Form. Der Text umfasst zu diesem Zeitpunkt nur rund ein Viertel der späteren Version und ist nicht mit konkreten Ortsangaben versehen. Er bricht in dem Moment ab, in dem Kohlhaas Frau stirbt und der Pferdehändler mit seinen Knechten zur Tronkenburg zieht.

Erst im September 1810 erscheint die Novelle in Buchform in dem Band „Erzählungen. Von Heinrich von Kleist“ in voller Länge und mit genauen Ortsangaben, wie „Elbe...

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