Zusammenfassung

Heinrich von Kleists Novelle Das Erdbeben in Chili spielt in St. Jago (heute Santiago), der Hauptstadt von Chile. Jeronimo Rugera hat als Lehrer im Hause Asteron gearbeitet und hat sich in Asterons Tochter Donna Josephe verliebt. Da es sich bei den Asterons um eine wohlhabende Adelsfamilie handelt, steht Jeronimo gesellschaftlich unter ihnen. Daher billigt Josephes Vater die Verbindung nicht und bringt seine Tochter stattdessen in ein Karmeliter-Kloster.

Jeronimo findet jedoch einen Weg, mit Josephe im Kloster Kontakt aufzunehmen, und die beiden verbringen eine Liebesnacht miteinander. Josephe wird schwanger und bringt ihren Sohn Philipp bei einer Fronleichnamsprozession zur Welt, sodass die Öffentlichkeit es mitbekommt und die Angelegenheit zu einem großen Skandal ausartet.

Der Erzbischof verlangt einen Gerichtsprozess und Josephe wird zum Tode durch Enthauptung verurteilt und Jeronimo ins Gefängnis gesperrt. Als die Kirchenglocken Josephes Hinrichtung ankündigen, will Jeronimo sich in seinem Gefängnis erhängen. Doch genau in diesem Moment beginnt ein Erdbeben. Durch die Erschütterung wird das Gefängnis zerstört und Jeronimo kann fliehen.

Außerhalb der Stadt trauert Jeronimo um Josephe, bis er beschließt, nach ihr zu suchen, in der Hoffnung, dass sie überlebt hat. Schließlich findet er sie auch, und zwar zusammen mit ihrem Sohn Philipp, in einem Tal, in welchem sich zahlreiche geflohene Menschen versammelt haben. Die beiden sind überglücklich über ihre Rettung und planen, das Land über La Conce...

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