Wassermetaphorik

Die Wassermetaphorik verbindet die Arbeiterdemonstrationen in Kapitel I mit dem Gewitter in Kapitel VI.

Der Beginn der Demonstrationen im Februar 1892 wird folgendermaßen dargestellt:

„Sie kamen vom Norden her, in kleinen Abteilungen und im langsamen Marschschritt. Unter den Linden zögerten sie, wie verirrt, berieten sich mit den Blicken und lenkten nach dem Schloß ein. Dort standen sie, stumm, die Hände in den Taschen, ließen sich von den Rädern der Wagen mit Schlamm bespritzen und zogen die Schultern hoch unter dem Regen, der auf ihre entfärbten Überzieher fiel. […] Das Wasser lief über ihre hinaufgewendeten Gesichter. Ein Pferd mit einem schreienden Schutzmann trieb sie weiter, hinüber oder bis zur nächsten Ecke – aber schon standen sie wieder, und die Welt schien versunken zwischen diesen breiten, hohlen Gesichtern, die fahler Abend beschien, und der starren Mauer dort hinten, auf der es dunkelte.“ (S. 58f.)

Die Arbeiter sind hier noch passiv, lassen sich ”mit Schlamm bespritzen” und nass regnen, aber schon nicht mehr vertreiben. Am 26.02.1892 ändert sich ihr Verhalten, sie we…

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