Inhalt

In diesem kurzen Überblick über den Inhalt der Handlung verfolgen wir insbesondere diese Themen:

  • Diederich und die Macht
  • Diederichs Karriere und der Niedergang des alten Buck
  • Diederichs Kaiserimitation

Kapitel I

Das erste Kapitel beschäftigt sich mit Diederichs Kindheit bis zum Beginn seines Studiums in Berlin und beschreibt Diederichs Persönlichkeit als ein „weiches Kind“ (S.9), seine Unterwürfigkeit gegenüber autoritären, strafenden Personen (Vater, Lehrer) – den Vertretern der Macht - und seine Respektlosigkeit gegenüber weichen oder schutzlosen Menschen (Mutter, Lehrer ohne Autorität, jüdischer Mitschüler).

Es setzt fort mit Diederichs Studienzeit in Berlin, wo er erste zarte Gefühle für Agnes Göppel empfindet, sich aber von dem angeberischen Studenten Mahlmann einschüchtern lässt. Daraufhin wird er Mitglied der Neuteutonen und erlebt dort das Gefühl, kein angreifbares Einzelwesen mehr zur sein, sondern Teil eines großen, mächtigen Ganzen.

Im Militärdienst siegt jedoch seine Wehleidigkeit über seine Männlichkeitsideale und dank seiner Beziehungen zu den Neuteutonen findet er einen Weg, sich vom Dienst freistellen zu lassen. Er nimmt das Studium wieder auf und kommt nun in Kontakt mit christlich-nationalem Gedankengut, das seinen Neigungen den ideologischen Unterbau vermittelt. Er schöpft seine Überlegenheitsgefühle aus der Verachtung für Liberale, Sozialdemokraten und Juden.

Das Kapitel endet mit Diederichs erster Begegnung mit dem Kaiser, dem Vertreter der allerhöchsten Macht, der durch „die langsame Überschwemmung“ (S. 60) der demonstrierenden Arbeiter reitet. Diederich erkennt ihn als sein Idol an und ist ab jetzt der ideale Untertan.

Kapitel II

Das zweite Kapitel berichtet über die verbleibende Studienzeit. Diederich beginnt eine Liebesaffäre mit Agnes und wird durch sie mit seiner eigenen Sentimentalität und Weichheit konfrontiert. Er entscheidet sich endgültig für Härte und bricht die Beziehung ab.

Darüber hinaus wird die Figur des überzeugungslosen Wolfgang Buck eingeführt, der das Gegenstück zu seinem gesinnungsfesten Altersgenossen Diederich bildet.

Diederich, der im Laufe des Kapitels bereits mit den Augen blitzt, lässt sich am Ende des Kapitels den Schnurrbart nach Art des Kaisers frisieren und schlüpft immer weiter in diese Rolle hinein.

Kapitel III

Das dritte Kapitel berichtet von den entscheidenden beiden Tagen nach Diederichs Heimkehr nach Netzig. Zunächst begegnet Diederich im Zug der drallen, lebensfrohen und wohlhabenden Guste, einem Gegenpol zur melancholischen Agnes.

Daraufhin begrüßt er seine Familie und begibt sich in die Firma, in der er eine Rede nach Kaiserart hält u...

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