Heinrich Böll

Ansichten eines Clowns

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Bei seinem Erscheinen im Jahr 1963 löst Bölls Roman „Ansichten eines Clowns“

heftige kontroverse Diskussionen aus und führt vor allem zu heftigen Protesten der katholischen Kirche. Der Autor lässt die Hauptfigur der gescheiterten Liebesgeschichte, den Clown Hans Schnier, durch seine Erinnerungen, Reflexionen und Gedanken nicht nur den Katholizismus kritisieren, sondern auch die Verdrängung des Nationalsozialismus und das daraus folgende opportunistische Verhalten vieler Menschen der Nachkriegsgeneration.

Unsere Lektürehilfe zu Heinrich Bölls Roman „Ansichten eines Clowns stellt eine verlässliche und gründliche Textanalyse und Interpretationshilfe für die Schüler zur Verfügung, die sich auf Abitur, Matura, Klausuren und Referate vorbereiten wollen.

Die gründlichen Zusammenfassungen vermitteln einen schnellen und effektiven Überblick über die Zusammenhänge und tragen damit zum besseren Verständnis des Werks bei. Die Kapitelübersicht liefert zu jedem Kapitel eine kurze Inhaltsangabe und gibt die Seitenzahlen, Schauplätze und Zeitangaben an. Die handelnden Personen, die im jeweiligen Kapitel vorkommen, werden benannt. Die sorgfältig erarbeiteten Zusammenfassungen bilden hiermit die ideale Grundlage für eine genauere Betrachtung des Werks.

Mit den Charakterisierungen werden die beiden Protagonisten, Hans und Marie, ausführlich beschrieben. Die Charaktereigenschaften, das Verhalten sowie die Bedeutung der Figuren werden in einem leicht verständlichen Stil zusammengefasst. Die Nebenfiguren der „Ansichten eines Clowns“ sowie die Familie von Hans, nämlich sein Bruder Leo, Vater Schnier und Mutter Schnier, aber auch Maries Vater, Martin Derkum, und Maries neuer Mann, Heribert Züpfner, werden ausführlich geschildert. Endlich werden die Mitglieder des katholischen Kreises unter die Lupe genommen. Der Leser erhält Informationen über die Familienverhältnisse der betreffenden Figur, ihre berufliche Stellung und auch ihre Beziehungen zu anderen Personen des Romans.

Das Kapitel „Epoche“ beschreibt die Entstehungsgeschichte des Romans und die autobiografische Bezüge zum Leben des Schriftstellers Heinrich Böll. Der zeitgeschichtliche Hintergrund wird geschildert und die literarischen Bezüge werden besprochen. Hierbei geht es z.B. darum, wie sich das Werk „Ansichten eines Clowns“ dem literarischen Genre „Moderner Roman“ zuordnen lässt. Die Analyse widmet sich dem Aufbau des Romans, den Besonderheiten der Erzähltechnik, der Beschreibung der Sprache und den Stilmittels. Ironie und Satire bilden einen wichtigen Schwerpunkt der Analyse. Schließlich werden die Motive und Symbole in Bölls Werk behandelt. Die Interpretation des Romans widmet sich in der Hauptsache vier Themen: Der Liebesgeschichte zwischen Hans und Marie, der Kirchenkritik und Doppelmoral, dem Umgang der Romanfiguren mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit und der Verdrängung des Nationalsozialismus. Lektürehilfe.de: Für ein leichteres, effektiveres Arbeiten und neue Ideen!

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Bewertungen von: Ansichten eines Clowns


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, 18.01.2017