Rezeption und Kritik

Die Faszination des Unheimlichen

Hartmut Lange hat zahlreiche Werke veröffentlicht und schreibt seit 1982 in der Hauptsache Erzählungen und Novellen. Für seine Bücher erhält der Berliner Autor viele Preise und Auszeichnungen, zuletzt im Jahr 2016 den Rom-Preis. Das Werk des Schriftstellers wird bis heute von Lesern und Literaturkritikern durchgehend positiv aufgenommen. Aus Anlass des 80. Geburtstags von Hartmut Lange schreibt der Journalist Ulrich Rüdenauer am 30. März 2017 in der Süddeutschen Zeitung, Lange spiele in seinen „meisterlichen, konzentrierten, von einem musikalischen Ton getragenen Novellen“ mit dem „Fantastischen, Geheimnisvollen und Schauerlichen.“[1]

Rüdenauer erläutert in seinem Artikel, woher Langes Faszination für „das Unheimliche“ stammt, welches in fast all seinen Werken zu finden ist. Der Journalist zitiert Aussagen des Autors aus einem Radiogespräch, in dem Hartmut …

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Der meisterhafte Novellist

Walter Hinck schreibt kurz nach Erscheinen des Sammelbandes Das Haus in der Dorotheenstraße in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung einen Artikel über Hartmut Langes fünf Novellen.[2] Dort nennt er den Schriftsteller einen „Meister dieses Genres“. Die neu erschienenen Novellen beurteilt Hinck als „abgründig, poetisch, zugespitzt“. Der Journalist lobt besonders den „novellistischen Spannungsaufbau“, der Harmut Lange in seinen Erzählungen besonders gut gelungen sei.

Hinck macht Langes Berufserfahrung als Autor von Theaterstücken dafür verantwortlich, …

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