Bis 1961 - Jahr der Veröffentlichung

Die Teilung Deutschlands

1945 liegt Deutschland in Trümmern und wird von den Allierten, den USA, Großbritannien, Frankreich und der Sowjetunion in vier Besatzungszonen aufgeteilt, die jeweils von einer Siegermacht verwaltet werden. Die ideologischen Diskrepanzen zwischen den westlichen Siegermächten und der Sowjetunion sind jedoch so fundamental, dass sie schließlich zur Teilung Deutschlands führen. 1949 wird in den drei westlichen Besatzungszonen und Westberlin die Bundesrepublik Deutschland als kapitalistische Demokratie gegründet, während in der sowjetisch besetzten Ostzone die kommunistische DDR mit Ostberlin als Hauptstadt etabliert wird.

Die Menschen stecken ihre Energie nun in die Zukunft, in ihre persönliche und in die des neu gegründeten Staates und seines Wirtschaftssystems. Damit werden die 1950er Jahre eine Zeit des Aufbaus – und der Verdrängung. Die von den Westalliierten begonnene „Entnazifizierung“ bleibt in den Anfängen stecken[1], nicht zuletzt deshalb, weil es an Kräften in der Verwaltung mangelt und die „alten“ Fuktionäre für die Verwaltung des neuen Staates herangezogen werden. In der Sowjetzone geht man bis 1946 beim Austausch der Personen in wichtigen Ämtern konsequenter vor.

Wirtschaftswunder und Babyboom

In der Unterhaltungsindustrie sind die 1950er Jahre die Zeit der Heimatfilme, die den Zuschauern eine heile Welt vorgaukeln, i...

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