Sprache des Erzählers

Der Sprachstil des Ich-Erzählers ist objektiv, nüchtern und sachlich. Er gibt Dialoge wieder, ohne sie zu kommentieren, und gibt nicht vor, zu wissen, wie andere Romanfiguren sich fühlen. Er beobachtet und beschreibt einfach nur die Reaktionen seiner Umgebung und überlässt es dem Leser, seine Schlussfolgerungen über den emotionalen Zustand der entsprechenden Figur zu ziehen.

Doch beschreibt er die Körperreaktionen so eingehend, dass die Wirkung auf den Leser nicht ausbleibt. So berichtet der Erzähler z. B., wie Herr Schneider am Tag seiner Entlassung gebrochen nach Hause kommt: „Der Mann trug seine Aktentasche am Griff. Sein Kopf hing auf die Brust. Der Hut beschattete das Gesicht. Müde schleppte der Mann seine Füße“ (S.58).

Friedrichs Liebe zu seinem Vater und seine Sorge zeigen sich darin, wie er ihm zur Seite steht und ihn vor fremden Blicken schützt. Die Scham des Vaters kann man...

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