Vittlar

”Vittlar ist adlig und nennt sich Gottfried mit Vornamen” (S.171). Gottfried von Vittlar ist ”der letzte seines Geschlechts” (S.744). Er ist ein sehr ordentlicher Mensch. Während er seine Beine übereinanderschlägt, achtet er penibel darauf, dass die Bügelfalten seiner Hose keinen Schaden nehmen. Er zeichnet sich durch einen ”feingestreiften, bizarren Hochmut, der nur noch Engeln im Himmel geläufig sein mag [...]” (S.41) aus.

Er hat einer Eule gleich sehr ”hohe[] Augenbrauen” (S.42), einen ”langen Oberkörper” (S.743) und seine Stimme ist von einem ”hochmütigen[], geschraubte[] Näseln” (S.743) bestimmt. Er erscheint insgesamt als ein ”Engel”: ”lang, windig, lebhaft, zusammenklappbar, eher die unfruchtbarste aller Straßenlaternen umarmend als ein weiches, zuschnappendes Mädchen” (S.744).

Als Oskar am...

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