Jan

Der schwächliche Cousin

Jan Bronski, geboren in Polen, ist zu Beginn der Handlung ein vierjähriges, ”schwächliches, immer zum Weinen bereites Kind”, das Gänse hütet und schon früh anfängt, ”Briefmarken” zu sammeln (S.25).

Jan Bronski ist der Sohn von Vinzent Bronski und damit der Cousin von Agnes. ”[Z]wangzigjährig[]” bezieht Jan eine Kammer in einer ”Eineinhalbzimmerwohnung” bei Agnes Bronski in Danzig, nachdem er Bissau verlassen hat (S.45). In Danzig will Jan nach dem Abschluss der ”Mittelschule Karthaus” und seiner Lehre bei der Post in Bissau bei der ”Hauptpost Danzig I die mittlere Verwaltungslaufbahn ein[]schlagen” (ebd.). Durch das Sammeln von Briefmarken, inzwischen besitzt er eine ”umfangreiche Briefmarkensammlung” (ebd.), hat Jan nicht nur ein berufliches, sondern auch ein privates Verhältnis zur Post.

Inzwischen ist Jan körperlich nicht erstarkt. Er ist ein ”schmächtige[r], leicht gebückt gehende[r] Mann” (S.45) mit ”kümmerliche[m] Brustkorb” (S.46). Daher wirkt er zwischen gesunden, kräftigen Menschen ”klein und gefährdet” (S.63). Allerdings hat er ein ”hübsches, ovales, vielleicht etwas zu süßes Gesicht” (S.45) mit geradezu ”weibische[r] Ebenmäßigkeit” (S.63). Außerdem hat er ”blaue Augen” (S.45) und kastanienfarbenes Haar (S.64).  

In dieser Zeit verliebt sich die siebzehnjährige Agnes in ihren drei Jahre älteren Cousin. Aufgrund seiner schwachen körperlichen Konstitution wurde Jan schon ”dreimal gemustert” (S.46), aber nie als wehrfähig eingestuft, obwohl man an...

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