Prinz

Der Prinz von Guastalla trifft Emilia Galotti zunächst bei einer italienischen Abendgesellschaft und begegnet ihr danach erneut in der Kirche, wobei er bis dato nie die Gelegenheit hatte, sie anzusprechen. Er kennt den Vater des Mädchens, Odoardo Galotti, steht mit ihm aber in keinem guten Verhältnis.

Als Prinz entscheidet er über Angelegenheiten, die sein Volk bei ihm vorbringt. Dabei ist er mitfühlend und emotional und kümmert sich um die Bedürfnisse der Menschen. Jedoch kommt er von dieser Haltung ab, sobald nur der Name „Emilia“ ins Spiel kommt.

In seinem Besitz befindet sich ein Lustschloss außerhalb der Stadt.

Seine Geliebte ist die Gräfin Orsina, für die er allerdings seine Gefühle verloren hat und in der er auch nichts mehr von der anfangs gefundenen Schönheit erkennen kann. So hat er beim Maler Conti zwar das Porträt der Gräfin in Auftrag gegeben, schenkt diesem aber nur wenig Beachtung. Im Gegensatz dazu betrachtet er das Porträt der Emilia Galotti besonders interessiert und fasziniert. In seinen Augen ist das Mädchen eine der schönsten Frauen in der Stadt, was deutlich macht, dass der Prinz auf Schönheit besonderen Wert legt. Er hat sich so auch in Emilia Galotti verliebt („Ich liebe sie. Ich bete sie an“, S. 18), obwohl er mit der Prinzessin von M...

Der Text oben ist nur ein Auszug. Nur Abonnenten haben Zugang zu dem ganzen Textinhalt.

Erhalte Zugang zum vollständigen E-Book.

Als Abonnent von Lektürehilfe.de erhalten Sie Zugang zu allen E-Books.

Erhalte Zugang für nur 5,99 Euro pro Monat

Schon registriert als Abonnent? Bitte einloggen