Gräfin Orsina

Die Gräfin Orsina ist die Geliebte des Prinzen von Guastalla. Sie bittet diesen in einem Brief um ein Treffen auf dessen Lustschloss, welchen der Prinz allerdings nie liest. Stattdessen begibt er sich auf Anraten Marinellis auf das Schloss, was die Gräfin fälschlicherweise als Zustimmung zu ihrer Bitte interpretiert, und sich ebenfalls auf den Weg macht. Orsina erwartet, bei ihrer Ankunft wohlwollend und freudig empfangen zu werden, doch das Gegenteil ist der Fall. Der Prinz meidet seine Geliebte, da er ihr nicht mehr zugetan ist, und schickt Marinelli vor.

Als Orsina erfährt, dass ihr Brief nicht gelesen wurde, ist sie traurig und bestürzt. Sie fühlt sich gekränkt und empfindet die Abweisung des Prinzen als Beleidigung. Trotzdem ist sie sich selbst gegenüber ehrlich und begreift, dass der Prinz sie nicht mehr liebt. Sie grenzt dabei dessen Gefühle für sie mit Gleichgültigkeit ein, spricht aber nicht von Verachtung. Marinelli, mit dem sie sich u...

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