Kapitelzusammenfassung

Gottfried Kellers Romeo und Julia auf dem Dorfe ist eine seiner berühmtesten Novellen aus dem Novellenzyklus „Die Leute von Seldwyla“.  Sie ist durch die Besonderheit gekennzeichnet, dass  der schweizerische Schriftsteller auf einen berühmten Stoff der Weltliteratur Shakespeares Drama Romeo und Julia zurückgreift. Der Autor aktualisiert das Drama und verlegt die Handlung in das dörfliche Milieu des 19. Jahrhunderts. 

Der Schriftsteller übernimmt den bekannten tragischen Konflikt zweier Liebender, die aus verfeindeten Familien stammen. Angesichts ihrer hoffnungslosen Situation finden sie zuletzt nur in der Selbsttötung den einzigen Ausweg. Die Novelle ist eine der bekanntesten Erzählungen des Poetischen Realismus. 

Die Kapitelzusammenfassung zu Gottfried Kellers Novelle „Romeo und Julia auf dem Dorfe“ vermittelt einen schnellen und unkomplizierten Überblick über den Handlungsverlauf. Zwar weist die Novelle keine explizite Kapiteleinteilung auf, lässt sich aber durch eingefügte Leerzeilen in vier Teile gliedern. Indem die wichtigsten inhaltlichen Ereignisse jener Abschnitte prägnant zusammengefasst werden, können die Schlüsselstellen schnell und einfach im Text gefunden und in ihrer Bedeutung für die Gesamthandlung verstanden werden.

Darüber hinaus sind zu jedem Abschnitt genauere Angaben zu Ort und Zeit der Handlung zu finden. Außerdem wird aufgelistet, welche Figuren in den verschiedenen Teilen auftreten. Somit verschafft die Kapitelübersicht wichtige Einblicke in die Entwicklung des Geschehens und lässt zudem die Struktur der Novelle erkennbar werden. Unsere Zusammenfassungen ermöglichen eine schnelle und effektive Übersicht über die Zusammenhänge, lassen die Entwicklung des Geschehens nachvollziehen und tragen somit zum tiefergehenden Verständnis des Werkes bei.

Die Novelle „Romeo und Julia auf dem Dorfe“ weist zwar keine Kapiteleinteilungen auf, ist aber durch eingefügte Leerzeilen in vier Teile gegliedert. Außerdem können – als eine Art einleitender und abschließender Rahmen – ein Prolog und ein Epilog von dem eigentlichen Handlungsverlauf abgegrenzt werden.

Prolog

Seite 3  (Z. 1 - 7)

Figur : Erzähleransprache

Inhalt: Die eigentliche Novellenhandlung wird durch zwei Erzähleransprachen eingerahmt. Zu Beginn wendet sich der Erzähler an den Leser, um ihn über seine Erzählabsichten zu informieren und sein Handeln zu rechtfertigen: Zum einen legt er dar, dass die geschilderten Ereignisse auf einem „wirklichen Vorfall“ (S. 3) beruhen. Zum anderen verweist er darauf, dass der Stoff auch schon literarisch präsentiert wurde und somit tief im menschlichen Leben verwurzelt ist. Dies nutzt der Erzähler zugleich als Rechtfertigung dafür, dass er im Folgenden auf den überlieferten Stoff aus Shakespeares Drama zurückgreift, ihn aber in eine dörfliche Gegend des 19. Jh. transferiert.

Abschnitt 1

Seiten 3 - 11

Schauplatz: Dorf in der Nähe von Seldwyla

Zeit: 19. Jh.

Figuren: Manz, Marti, Sali, Vreni

Inhalt: Die eigentliche Handlung beginnt mit einer ausführlichen Exposition, in welcher der Leser detailliert über den Handlungsort, die wichtigsten Hauptfiguren und den Hintergrund der weiteren Ereignisse informiert wird. Dementsprechend wird dargelegt, dass die Handlung in einem idyllischen Dorf nahe der Stadt Seldwyla spielt.

Des Weiteren werden die beiden vierzigjährigen Bauern Manz und Marti eingeführt, wobei nicht nur ihr sehr ähnliches optisches Erscheinungsbild, sondern auch erste Charakterzüge der beide...

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