Heimatlosigkeit

Gleich zu Beginn der Novelle wird in dem Gespräch zwischen den Bauern Manz und Marti auf ein weiteres Problem von großer sozialer Brisanz aufmerksam gemacht: Die „Heimatlosen“ rücken in den Fokus, und zwar vor allem mit der Figur des schwarzen Geigers.

Den gesellschaftspolitischen Hintergrund für jenes Phänomen bildet die Tatsache, dass die Schweiz des 19. Jahrhunderts in verschiedene politische Gemeinwesen unterteilt ist, die gleichsam kleine Staaten im Staat bilden. Um als vollwertiges Mitglied einer derartigen Gemeinde anerkannt zu werden, muss man im Bürgerbuch eingetragen sein. Dieser Eintrag und der damit verbundene politische Rechtsschutz sind wiederum an die Abstammung von gemeindebürgerlichen Eltern gebunde...

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