Ehebeschränkungen

Im 19. Jahrhundert bestehen in vielen deutschen Staaten, vor allem in Süddeutschland, in Österreich und in der Schweiz Ehebeschränkungen. Im Königreich Hannover werden zum Beispiel 1827 Ehebeschränkungen eingeführt. [1]

Den Kindern verarmter Eltern sind gesetzlich festgelegte Ehebeschränkungen auferlegt, die verhindern sollen, dass die Brautleute oder deren Nachkommen ihrer Familie zur Last fallen. Demzufolge kann eine Ehe bei Personen, die aller Voraussicht nach nicht dazu imstande sind, sich selbst zu versorgen, durch den Einspruch nahestehender Verwandter, der Heimatgemeinde oder von Amts wegen verhindert werden.

Diese Beschränkunken spielen vermutlich in Kellers Novelle eine entscheidende Rolle. Neben der Feindschaft ihrer Väter ist somit die daraus resultierende Armut ein weiterer Faktor, der es den...

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