Autobiografische Hintergründe

Revolution und Armut

Die Novelle weist einige autobiografische Aspekte auf, welche in die Ausgestaltung mit eingeflossen sind. Zum einen wird mit dem Rückgriff auf Shakespeares berühmtes Drama Kellers Wertschätzung des englischen Dichters deutlich, der für ihn ein Sinnbild des lebensechten und wirklichkeitsnahen Erzählers darstellt. Zum anderen wirken sich sowohl Kellers persönliche Lebensumstände als auch die politischen Ereignisse seiner Zeit auf sein dichterisches Schaffen aus:

Von den allgemeinen revolutionären Bestrebungen befeuert, engagiert sich Keller schon in den 1840er Jahren politisch und nimmt beispielsweise an den Schweizer Märschen der Freischarzüge teil. Außerdem verfasst er politische Lyrik, mit der er vorrangig das Ziel einer aufklärerischen politischen Erziehung zur Humanität verfolgt. Vor allem die Jahre zwischen 1848 und 1855, in denen er sich in Deutschland (Heidelberg u...

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