Analyse

Unsere ausführliche Analyse zu Gottfrieds Kellers Novelle Romeo und Julia auf dem Dorfe widmet sich der wichtigsten Komponente der Erzählung. Ihr Titel wird zuerst beleuchtet. Dann wird die Bedeutung der  Namen der beiden  Hauptprotagonisten Sali und Vreni untersucht. Das idyllische Dorf von Seldwyla und die zeitliche Struktur werden anschließend beschrieben: Der besondere Aufbau der zweiteiligen Geschichte mit Prolog und Epilog wird gründlich untersucht. Nicht nur  die Streithandlung zwischen Manz und Marti, sondern auch der Wendepunkt, nämlich die Liebeshandlung zwischen Sali und Vreni, und die Merkmale der Erzählung werden geschildert.

Ein weiterer Fokus richtet sich hierbei auf die Betrachtung der Sprache: Neben den Überlegungen zum Titel und den Namen der Protagonisten werden in diesem Zusammenhang überdies die charakteristischen Merkmale der sprachlichen Gestaltung herausgearbeitet, welche sich zum einen durch Einfachheit und Realismus, zum anderen aber auch durch ein hohes Maß an Poesie auszeichnen.

Die dichterische Gestaltungskraft kommt vor allem dadurch zustande, dass die Novelle durch einen stark bildhaften Sprachgebrauch geprägt ist. In diesem Zusammenhang werden nicht nur die zahlreichen Symbole und Leitmotive (Puppe, Haus, Acker, Fluss und Himmel und Sterne)) herausgearbeitet und in ihrer Bedeutsamkeit für Form und Inhalt analysiert, sondern auch die wichtigsten Stilmittel, wie Metaphern, Vergleiche und Ironie, erläutert.

Abschließend folgt neben der detaillierten Untersuchung der Erzählweise auch die gründliche Einzelanalyse des zentralen Abschnitts der Novelle: Die wichtige Brückenszene wird als Höhe- und Wendepunkt des Geschehens analysiert.