Interpretation

Mit „Kleider machen Leute“ zeichnet Keller ein ironisches Bild einer Gesellschaft, die sich von der Kleidung eines Schneiders täuschen lässt und ihn fälschlicherweise für einen Grafen hält. Der Abschnitt „Interpretation“ beleuchtet vor allem die facettenreiche Persönlichkeitsentwicklung des Protagonisten Wenzel Strapinski und beleuchtet ihn sowohl aus dem Blickwinkel des Außenseiters, des Aussteigers und des Aufsteigers. Darüber hinaus stellt sie die Frage nach dem Sein und Schein sowie den doppelten Lesarten verschiedenster Textpassagen. Wie die Kleidung einer Person ihre Identität bestimmen kann, wird ebenfalls hinterfragt.