Inhaltsangabe

Der Schneidergeselle Wenzel Strapinski verliert aufgrund einer Unternehmenspleite im kleinen Ort Seldwyla seine Anstellung sowie seinen Lohn. Er macht sich auf, um eine neue Arbeit zu finden, und wandert auf der Straße in Richtung Goldach. Da er schon immer eine Vorliebe für feinste Kleidung hatte, wirkt er wie ein äußerst vornehmer Herr. Der Hunger plagt ihn, und es beginnt zu regnen, als ein Kutscher an ihm vorbeifährt und ihm einen Platz anbietet. Wenzel willigt ein und findet sich schon bald vor dem Gasthaus „Zur Waage“ in Goldach wieder.

Seine Kleidung sowie das Vorfahren in einer pompösen Kutsche veranlassen den Gastwirt dazu, zu denken, es handele sich um einen besonders feinen Herrn. Er wittert ein gutes Geschäft und bittet Wenzel hinein. Dieser weiß nicht recht, wie ihm geschieht, und folgt der Einladung stumm. Fortan werden alle seine Handlungen vom Personal des Wirtshauses so gedeutet, als ob Wenzel ein Herr hohen Standes sei. Der Kutscher ist auf seiner Zeche sitzen geblieben und schürt das Feuer mit der Behauptung, Strapinski sei ein polnischer Graf.

Das Gerücht, dass ein Graf in der Stadt residiere, spricht sich schnell herum. Wenzel ...

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