Die gesellschaftlichen Veränderungen

Zwischen 1865 und 1873 arbeitet Keller an der Novelle „Kleider machen Leute“. Zu dieser Zeit vollziehen sich in Zürich und der gesamten Schweiz grundlegende Umwälzungen, die auch ihn persönlich betreffen.

Die Landwirtschaft (Käseproduktion) sowie die Textil- und neu entstehende Maschinenindustrie werden zunehmend auf den Weltmarkt ausgerichtet. Dies geht einher mit der Entstehung von Konzernen, Monopolen und Kartellen auf der einen und einem großen industriellen Proletariat auf der anderen Seite.

Politisch haben aus diesen Gründen vor allem die Kaufleute, Fabrikanten und gebildeten Bürger das Sagen, die sich der Förderung von Handel und Industrie annahmen. Die Bauern, Handwerker und Arbeiter hatten hingegen keinerlei politischen Einfluss, weswegen ihre Klagen über die gesellschaftlichen Zustände auch ungehört verhallt...

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