Zweiter Teil

I – Wieder in der stillen Straße im achten Bezirk

Seiten: 42-44

Charaktere: Havlitschek, Emma, Oskar

Schauplatz: Wien, stille Straße im achten Bezirk

Zeit: Zweites Jahr der Handlung, Frühling

Oskars Gehilfe Havlitschek steht vor der Fleischhauerei und unterhält sich mit einem gewissen Fräulein Emma, „ein[em] Mädchen für alles“ (S. 42). Er macht ihr den Hof. Die beiden unterhalten sich über Oskar, der Liebeskummer hat. Vor einem Jahr hat ihn Marianne sitzen lassen. Emma findet es romantisch, dass er immer noch um sie trauert, während Havlitschek kein Verständnis dafür hat und Marianne als „ein nichtsnutziges Frauenzimmer“ (S. 43) charakterisiert. Oskar habe „Geld wie Heu“ (S. 43) und könne jede haben, doch schaue er andere Frauen nicht einmal an. Havlitschek verabredet sich mit Emma für den folgenden Tag. Sie tritt ab, er schimpft ihr nach.

Oskar kommt aus der Fleischhauerei. Havlitschek spricht ihn auf seinen Liebeskummer an. Er solle sich die Angelegenheit nicht so zu Herzen nehmen, denn „Weiber gibts wie Mist“ (S. 44). Doch Oskar verehrt seine Marianne immer noch: Für ihn sei sie ein „Engel“ (S. 44).

II – Möbliertes Zimmer im achten Bezirk

Seiten: 44-47

Charaktere: Marianne, Alfred

Schauplatz: Wien, möbliertes Zimmer im achtzehnten Bezirk

Zeit: Zweites Jahr der Handlung, Frühling, genau ein Jahr nach Alfred und Mariannes erster Begegnung

Alfred und Marianne leben nun gemeinsam in einer billigen und heruntergekommenen Wohnung im achtzehnten Bezirk. Es ist sieben Uhr in der Frühe. Marianne putzt sich gerade die Zähne, während Alfred noch im Bett liegt und raucht. Mittlerweile haben die beiden ein Kind, das gerade schläft. Alfred arbeitet jetzt als Kosmetikagent für Hautcremes mit nur geringem Erfolg. Er verdient damit nicht besonders viel. Marianne hat ihm den Besuch der Rennplätze verboten.

Marianne erinnert Alfred daran, dass sie nun Jahrestag haben, denn genau vor einem Jahr haben sie sich zum ersten Male gesehen. Er tut jedoch so, als könne er sich nicht mehr daran erinnern. Alfred möchte, dass sie das Kind weggeben, denn er könne nicht alle drei ernähren: „Wir können doch nicht drei Seelen hoch in diesem Loch vegetieren! Das Kind muss weg!“ (S. 46). Marianne ist strikt dagegen. Beide streiten, doch schließlich kann sich Alfred durchsetzen.

III – Kleines Café im zweiten Bezirk

Seiten: 48-52

Charaktere: Alfred, Hierlinger, Marianne

Schauplatz: Wien, Kaffeehaus im zweiten Bezirk

Zeit: Zweites Jahr der Handlung, Frühling

Alfred besucht nach langer Zeit wieder ein Kaffeehaus. Er trifft dort seinen Freund Hierlinger...

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