Kurze Zusammenfassung

In einer stillen Straße im achten Wiener Bezirk befinden sich drei Geschäfte nebeneinander: eine Metzgerei, die Puppenklinik Zum Zauberkönig und Valeries Trafik. Der Fleischer Oskar ist mit Marianne, der Tochter von Leopold, der auch der Zauberkönig genannt wird, verlobt.

Alfred ist ein Spieler, der sein Geld mit diversen „Finanzierungsgeschäften“ (S. 8), also Sportwetten bei Pferderennen, verdient. Er unterhält ein Verhältnis mit der etwa fünfzigjährigen wohlhabenden Witwe und Trafikantin Valerie, von der er sich finanziell aushalten lässt. Gemeinsam mit ihr und seinem Freund Ferdinand Hierlinger fährt er am Beginn der Geschichte zu seiner Mutter und Großmutter in die Wachau. Bald wird deutlich, dass er ein Hochstapler ist, denn er betrügt Valerie finanziell und will das Geld, das er sich von seiner Großmutter geliehen hat, nicht zurückzahlen.

Valerie bemerkt kurz darauf Alfreds Neigung für ihre junge Nachbarin Marianne und verlässt ihn daraufhin eifersüchtig. Die naive Marianne verliebt sich Hals über Kopf in den Frauenhelden und verkündet beim gemeinsamen Badeausflug an der Donau ihre Liebe zu Alfred. Sie verlässt Oskar offiziell und wird sogleich deswegen von ihrem Vater, dem Zauberkönig, verstoßen.

Ein Jahr später verspürt Oskar immer noch Liebeskummer. Er hat nie aufgehört, Marianne zu verehren. Alfred und Marianne leben mittlerweile zusammen und haben ein Kind namens Leopold, nachdem die von Alfred gewollte Abtreibung gescheitert ist. Ihre Wohnung ist billig, klein und feucht. A...

Der Text oben ist nur ein Auszug. Nur Abonnenten haben Zugang zu dem ganzen Textinhalt.

Erhalte Zugang zum vollständigen E-Book.

Als Abonnent von Lektürehilfe.de erhalten Sie Zugang zu allen E-Books.

Erhalte Zugang für nur 5,99 Euro pro Monat

Schon registriert als Abonnent? Bitte einloggen