Zusammenfassungen

Das bekannteste Volksstück des österreichischen Autors Ödön von Horváth, die Geschichten aus dem Wiener Wald (1831), spielt in der Zeit der Weltwirtschaftskrise in der österreichischen Hauptstadt. Das Drama in drei Teilen schildert die Abwärtsspirale der 20-jährigen verlobten Tochter des Besitzers der Puppenklinik Zum Zauberkönig, Marianne, die sich in einen Hochstapler verliebt und ihm ein Kind schenkt. Es beleuchtet die schwierige Rolle der Frau und das scheinheilige soziale Leben des Kleinbürgertums am Anfang der 1930er Jahre.

Wohlbehütet und bevormundet wächst das naive Mädchen Marianne im achten Bezirk von Wien auf. Sie ist inzwischen dem Nachbarn, dem Fleischermeister Oskar, versprochen, doch als sie den Hallodri Alfred kennenlernt, verliebt sie sich in ihn und ergreift die Chance, aus ihrem bisherigen gefängnisartigen Leben auszubrechen. Alfred scheint jedoch die Liebesbeziehung nicht wirklich ernst zu nehmen und als Marianne ein Kind von ihm bekommt, lässt er seine Mutter den Sohn betreuen und lässt seine Freundin in ihrer prekären Situation sitzen. Dies ist der Anfang vom Ende für die junge Wienerin…

Unsere sorgfältig formulierte Zusammenfassung der Teile von Horváths Stück Geschichten aus dem Wiener Wald stellt in übersichtlicher und strukturierter Weise die grundlegenden Informationen zusammen, die in den fünfzehn Szenen vermittelt werden. Neben dem genauen Umfang und den handelnden Personen wird auch der Ort der Handlung zu Beginn jeder Szene aufgelistet. Im Anschluss an diese grundsätzlichen Informationen wird die Handlung knapp und präzise zusammengefasst. Diese Übersicht ermöglicht es Dir, die vielen Themen und Aspekte des Dramas zu erfassen und Dir einen Überblick über den Aufbau des Textes zu verschaffen. Des Weiteren leisten Dir eine Inhaltsangabe und eine Kurzzusammenfassung einen wertvollen Beitrag zum besseren Verständnis des Werkes.

Auszug aus dem text:

Leopold, Erich und Valerie sind zusammen in einem Lokal, singen und trinken. Dort treffen sie den Rittmeister und seinen Freund, den „Mister“. Gemeinsam gehen sie in den Nachtclub Maxim, in dem sie voller Entsetzen Marianne nackt auf einer Bühne entdecken. Valerie rennt davon, Marianne spricht nach ihrem Auftritt mit ihrem Vater, der sie verurteilt und fortgeht. Als sie sich weigert, gegen Bezahlung mit dem Mister zu schlafen, bezichtigt er sie des Diebstahls. Marianne kommt deshalb daraufhin in Untersuchungshaft.

Alfred ist wieder in der Wachau, er hat das Geld der Großmutter auf der Rennbahn verprasst. Die Großmutter jagt ihn wütend davon. Die Mutter tritt aus dem Haus und konfrontiert die Großmutter damit, dass sie den Säugling absichtlich in den Luftzug gestellt hat, damit er krank wird.

Inzwischen arbeiten die anderen Protagonisten in der stillen Straße an ihrer Versöhnung. Oskar und Alfred kommen mittlerweile gut miteinander aus. Oskar versöhnt Alfred mit Valerie, Marianne kommt hinzu und versöhnt sich mit Oskar und Alfred. Schließlich geht sie auf Geheiß Valeries in die Puppenklinik, um sich mit ihrem Vater auszusöhnen.


 

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