Geschichten aus dem Wiener Wald

Bei den Geschichten aus dem Wiener Wald handelt es sich um ein Volksstück des österreichischen Autors Ödön von Horváth, welches zwischen 1928 und 1931 verfasst worden ist. Am 2. November 1931 wurde es am Deutschen Theater in Berlin uraufgeführt. Es ist das bekannteste Theaterstück des Schriftstellers, welches auch mehrfach verfilmt worden ist.

Geschichten aus dem Wiener Wald spielt in den späten 1920er Jahren, also in der Zeit der Weltwirtschaftskrise. Horváth nimmt mit seinem Stück das Wiener Kleinbürgertum und die Rolle der Frau in den kritischen Blick. Gnadenlos zerstört der Autor den Mythos der österreichischen Gemütlichkeit und deckt die Schattenseiten auf, die sich hinter ihr verbergen. Das Drama erzählt die Geschichte des naiven Mädchens Marianne, das sich in einer von Männern dominierten Welt nicht behaupten kann.

Zu Beginn unserer Lektürehilfe zum Drama Geschichten aus dem Wiener Wald bieten wir Dir eine detaillierte Zusammenfassung der Akte. Jede Szene ist separat zusammengefasst und mit zusätzlichen Informationen, wie der Angabe der Seitenzahlen, den vorkommenden Charakteren und der Ortsangabe, versehen. Danach folgen eine Inhaltsangabe sowie eine Kurzzusammenfassung des Stücks. Unsere Charakterisierungen schildern die Biografien der Hauptpersonen Alfred, Marianne, Zauberkönig, Oskar und Valerie im Detail. Ebenso werden die Nebencharaktere näher beleuchtet.

Der Abschnitt Epoche befasst sich mit der Entstehungsgeschichte und den zeithistorischen Hintergründen des untersuchten Werkes. Unter anderem werden in diesem Zusammenhang hier die Geschichte der österreichischen Zwischenkriegszeit, die Rolle der Frau in den 1920er Jahren und die Entwicklung des neuen Volksstückes detailliert beschrieben. Danach wird die interessante Rezeptionsgeschichte von Horváths bekanntestem Drama vorgestellt.

Das Dokument Analyse untersucht die formalen Aspekte des Dramas. Hierbei werden zuerst Titel, Aufbau, Ort und Zeit behandelt, bevor genauer auf die Sprache und die Stilmittel des Stückes eingegangen wird. Da die Geschichten aus dem Wiener Wald aufgrund der Umgangssprache und des Dialektes nicht immer einfach zu verstehen sind, findest Du am Ende der Analyse ein hilfreiches Glossar.

In unserer tiefgreifenden Interpretation findest Du verschiedene Auslegungen des Textes, die Licht darauf werfen, was zwischen den Zeilen des Dramas verborgen ist. In vier Themenblöcken wird Horváths Volksstück auf eingängige Weise interpretiert: die Doppelmoral der Figuren, Mariannes gescheiterte Emanzipation, Opfer und Täter im Stück sowie das zentrale Motiv der Dummheit.

Unsere umfangreiche Lektürehilfe zu den Geschichten aus dem Wiener Wald bleibt nahe am Text und ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Sie stellt ein zuverlässiges Werkzeug für das Verstehen des Romans zur Verfügung und bietet Dir hilfreiche Anregungen für eigene Überlegungen und Diskussionen im Deutschunterricht.

Referenzbuch: Horváth, Ödön von: Geschichten aus dem Wienerwald. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 5. Auflage 2019.

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Geschichten aus dem Wiener Wald

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  • 29.03.2022