Das Salomonische Urteil

Direktor Hassenreuter erkennt in dem Tod des kleinen Kindes von Frau Knobbe ein Salomonisches Urteil. Die ursprüngliche Erzählung aus dem Alten Testament (1 Könige, 3,16-28) handelt von zwei Dirnen, die zusammen in einem Haus wohnen. Beide Frauen bringen ohne weitere Zeugen ein Kind auf die Welt, doch eine der beiden erdrückt das ihre im Schlaf. Daraufhin vertauscht die Mutter das tote Kind mit dem lebendigen Kind der anderen Frau. Doch diese bemerkt den Tausch und klagt nun ihre Mitbewohnerin vor dem König an.

Da beide Frauen behaupten, im Recht zu sein, und da es keine weiteren Zeugen gibt, die die Wahrheit bestätigen können, lässt sich der König ein Schwert bringen und gibt vor, das Kind in zwei Hälften teilen zu wollen, damit jede der Fr...

Der Text oben ist nur ein Auszug. Nur Abonnenten haben Zugang zu dem ganzen Textinhalt.

Erhalte Zugang zum vollständigen E-Book.

Als Abonnent von Lektürehilfe.de erhalten Sie Zugang zu allen E-Books.

Erhalte Zugang für nur 5,99 Euro pro Monat

Schon registriert als Abonnent? Bitte einloggen