Religiöser Starrsinn

Pastor Spitta wird durch seinen religiösen Starrsinn charakterisiert, der bereits einer seiner Töchter das Leben gekostet hat und nun auch noch zu einem heftigen Zerwürfnis mit seinem Sohn Erich führt. Als Erich Walpurga von dem Streit mit seinem Vater berichtet, wird deutlich, dass der Vater sich in keinster Weise für den Tod seiner Tochter verantwortlich fühlt und sich in religiöse Erklärungen flüchtet. Er verleugnet sie in diesem Gespräch völlig: „... von einer Tochter wie der von mir geschilderten wisse er nichts. Sie existiere in seiner Seele nicht, und wie es den Anschein habe, werde auch bald sein Sohn dort nicht mehr existieren“ (S. 77). Er widerspricht damit in seiner Verstocktheit den christlichen Grundprinzipien: „O die...

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