Charakterisierung Paul John

Der sozialistische Maurerpolier

Paul John ist der Ehemann von Henriette John. Paul John wird als „vierzigjähriger, bärtiger, gutmütig aussehender Mann“ (S. 25) beschrieben. Er arbeitet als Vorarbeiter auf einer Baustelle (im Text als „Maurerpolier“ (S. 6) bezeichnet) in Hamburg-Altona (S. 26). Er kommt einmal pro Monat nach Hause nach Berlin.

Paul John hat Henriette geheiratet, nachdem er aus dem Deutsch-Französischen Krieg heimgekehrt ist (S. 81). Im Krieg hat sich John durch besondere Tapferkeit ausgezeichnet, weshalb ihm das Eiserne Kreuz verliehen worden ist (S. 81). Er wünschte sich zu Beginn seiner Ehe mit Henriette, dass er einen Sohn bekommt, der wie der Vater zur Armee geht. Doch als das Paar nach dem frühen Tod des ersten Kindes, das an Diphterie gestorben ist, einen Sohn bekommt, so ist er nicht mehr „so wilde druff“ (S. 82) und will es nicht mehr „als Kanonenfutter in Krieg schicken“ (S. 82).

Herr John ist ein Vertreter der Sozialdemokratie, wie Erich Spitta anmerkt. Daher will er sich auch nicht weiter zu den Bemerkungen von Direktor Hassenreuter äußern, der als überzeugter Nationalist bekannt ist. Herr John wirft Spitta im sozialistischen Sinne vor, dass er wieder kein Geld hat und lieber studiert, als beispielsweise als Maurer zu arbeiten (S. 74).

Der fürsorgliche Vater

Vor einiger Zeit scheint...

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