Charakterisierung Frau Knobbe

Sidonie Knobbe ist Mutter von Selma Knobbe und eine Mitbewohnerin des Mietshauses, in dem die Handlung spielt. Frau Knobbe hat zwei eigene Kinder: Das Mädchen Selma und den Sohn Helfgott Gundofried, der am Ende des dritten Aktes stirbt.

Sie lebt in einer Wohnung, die sich auf dem Flur gegenüber der Wohnung der Familie John befindet (S. 63). Sie wird als eine „[h]ohe, abgezehrte Erscheinung mit stark ramponierter modischer Sommertoilette“ (S. 64) beschrieben. Jemand hatte sie dazu gezwungen, ihren „ehrlichen Namen abzulegen“ (S. 65), danach lebte sie in Paris. Schließlich hat sie aus sozialen und finanziellen Gründen „einen brutalen Menschen geheiratet, den Pächter von einem süddeutschen Schützenhaus“ (S. 65), was sie sehr bereut.

Obwohl sie „eine so zertretene, entehrte, verlassene, mehrmals vorbestrafte Person“ (S. 66) ist, zeichnet sich sie durch ihre höfliche und gepflegte Sprache aus, als sie auf der Suche nach ihrem Kind auf dem Dachboden erscheint und auch ein lateinisches Wort (S. 64) verwendet, was auf eine gute Herkunft schließen lässt. Sie wird im Volksmund „Gräfin“ (S. 65) genannt, da sie angeblich einen adligen Vater...

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