Kurze Zusammenfassung

Die Novelle „Bahnwärter Thiel” handelt von einem Bahnarbeiter, der eine Psychose entwickelt und zum Mörder wird. Er lebt in der Kolonie Schön-Schornstein in der Nähe von Erkner. Sein Arbeitsplatz ist ein Wärterhäuschen im nahegelegenen Kiefernforst.

Thiel verliert seine Frau Minna kurz nach der Geburt ihres Sohnes Tobias. Mit Minna verbindet den Bahnwärter eine innige, geistige Liebe. Thiel führt diese Verbindung auch nach ihrem Tode fort, indem er bei seinen Diensten im einsamen Wärterhäuschen ihrer immer gedenkt. Er führt private Zeremonien für sie durch und steigert sich dabei manchmal derartig in eine Trance hinein, dass er die Verstorbene vor sich zu sehen glaubt.

Um Tobias zu versorgen, heiratet Thiel die streitsüchtige und grobschlächtige Kuhmagd Lene. Er bekommt mit ihr noch ein Kind. Thiel empfindet Lene gegenüber einen starken sexuellen Trieb und fühlt sich ihr daher machtlos ausgeliefert. Er sieht sich außerstande, dann einzugreifen, wenn Lene seinen geliebten Tobias misshandelt, obwohl dies für ihn kaum zu ertragen ist. Thiel leidet unter diesem Zustand. Während seiner einsamen Nachtdienste durchlebt er Wahnvorstellungen und erleidet Angstanfälle.

Thiel bekommt einen Acker geschenkt, der neben dem Wär...

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