Natur und Technik

Kontrast zwischen Natur und Technik

Der märkische Kiefernforst, in welchem der Bahnwärter Thiel aus Gerhart Hauptmanns gleichnamiger Novelle seinen Arbeitsplatz hat, wird in dem Werk mit wunderschönen Naturbildern beschrieben. Durch diese Natur aber führt die Bahnstrecke, welche Thiel beaufsichtigt. Immer wieder wird die Ruhe im Kiefernforst durch den Lärm der vorüberfahrenden Eisenbahn gestört. Die Natur und die Technik bilden hier einen unharmonischen Kontrast.

Einmal erlebt Thiel einen Sonnenuntergang: „Lautlos und feierlich vollzog sich das erhabene Schauspiel“ (S. 20), woraufhin die Ankunft eines Zuges folgt: „Dann plötzlich zerriss die Stille. Ein rasendes Tosen und Toben erfüllte den Raum (…)“ (ebd.). Nachdem der Zug vorbeigefahren ist, ist das „(…)heil’ge Schweigen“ (ebd.) wiederhergestellt. Die natürliche Stille und der Sonnenuntergang werden als etwas Erhabenes, Heiliges beschrieben, während der Zug durch nervenzerreißenden Lärm gekennzeichnet wird. Es ist, als würde Gewalt gegen die Natur angewendet. Diese intensiven Bilder verdeutlichen, welchen Kontrast die Natur und die Technik darstellen. Doch sie beinhalten auch die eindeutige Wertung, dass die Natur etwas Schönes, sogar etwas Göttliches ist,...

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