Figurenkonstellation

Der Bahnwärter Thiel ist die Hauptfigur aus der gleichnamigen Novelle Gerhart Hauptmanns. Er heiratet Minna, mit der ihn eine innige geistige Liebe verbindet. Aus der Ehe geht der Sohn Tobias hervor. Minna verstirbt kurz nach Tobias‘ Geburt.

In dem einsamen Kiefernwäldchen auf seinem Arbeitsposten, wo Thiel in Gedanken immer bei Minna ist, begegnet er normalerweise niemandem, außer seinen Kollegen bei der Ablösung des Dienstes.

Thiel geht eine zweite Ehe mit Lene ein. An diese Frau fühlt er sich aufgrund ihrer sexuellen Anziehung gebunden. Die beiden bekommen einen Sohn.

Thiel lebt in Schön-Schornstein und besucht die Kirche in Neu-Zittau. Seine Erlebnisse werden von den Leuten aus der Gemeinde stets beobachtet und beurteilt. Der Gemeinde steht ein Pfarrer vor, der dem Bahnwärter von einer schnellen zweiten Eheschließung in der Trauerphase abrät. Auch die Anwohner der Kolonie Schön-Schornstein sehen stets mit kritischem Auge auf die Geschehnisse im Leben des Bahnwärters.