Georg Heym

Gedichte von Heym

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Die Lyrik des bereits im Alter von 25 Jahren verstorbenen Georg Heyms ist durch eine tiefe Abscheu gegen die Lebensumstände seiner Zeit gekennzeichnet. Die streng hierarchische Gesellschaftsform des wilhelminischen Staates, die nach außen aufrechterhaltene Scheinhaftigkeit und die Oberflächlichkeit der Menschen ließen den jungen Dichter verzweifeln. Heyms Gedichte beschäftigen sich intensiv mit Themen des Wirklichkeits- und Ich – Verlustes, die er aufgrund der immer stärker werdenden Industrialisierung und Technisierung der Welt empfindet, wie dies Heyms wohl berühmtestes Gedicht „der Gott der Stadt“ zum Ausdruck bringt. Mehrere Gedichte des Dichters, wie „Printemps“, „Der Krieg“ und „Umbrae vitae“, werden in den folgenden Analysen grundlegend untersucht. Wichtige Themen des Expressionismus, wie Krieg, Verfall und Großstadt, um die Heyms Werk kreist, werden dabei herausgearbeitet. In den Interpretationen wird aufgezeigt, wie Heym in seinen Gedichten beispielsweise das Gefühl der Bedrohung evoziert. Auch die sprachlichen Mittel, zum Beispiel das der Groteske, die Heym verwendet, werden genauestens untersucht.

Die Lyrik des Expressionismus

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