Szenenzusammenfassung

Hier findest du auf wenigen Seiten zusammengefasst, wie der Soldat Woyzeck langsam aber sicher dem Wahnsinn verfällt. In knappen Sätzen wird zusammengefasst, wie sich die Ereignisse zuspitzen, vom unheimlichen Anfang über die verzweifelten Ausbrüche Woyzecks bis hin zur Eskalation am Ende.

Szene 1: Freies Feld. Die Stadt in der Ferne.

Seite: 9

Schauplatz: Vor der Stadt

Zeit: abends

Person(en): Woyzeck, Andres

Inhalt: 

Die beiden einfachen Soldaten Woyzeck und Andres schneiden „Stöcker“, die zum Flechten von Körben verwendet werden. Woyzeck hat Halluzinationen. Er fühlt sich von den Freimaurern verfolgt. Außerdem hat er Todesahnungen. Andres geht zunächst gar nicht darauf ein und singt ein Lied. Kurz darauf wird er jedoch auch von der Angst ergriffen, das Abendsignal ertönt, und die beiden Soldaten müssen zurück in die Garnison. Aufgrund Woyzecks geistiger Verwirrung reden die beiden häufig aneinander vorbei.

Szene 2: Marie mit dem Kind am Fenster. Margret.

Seite: 10 

Schauplatz: In der Stadt

Zeit: abends

Person(en): Marie (mit dem Kind auf dem Arm), Margret, Woyzeck

Inhalt: 

Die Szene beginnt damit, dass Marie und Margret sich durch Maries offenes Zimmerfenster unterhalten. Sie bewundern den Tambourmajor, der die beiden Frauen begrüßt. Daraufhin entsteht ein Streitgespräch zwischen den Nachbarinnen. Margret wirft Marie vor, den Gruß des Tambourmajors zu begeistert entgegengenommen zu haben. Sie beschuldigt sie, ein zu großes Interesse an Männern zu haben und im Allgemeinen ein leichtes Mädchen zu sein. Dann schlägt Marie das Fenster zu. Sie wendet sich wieder ihrem Kind zu und singt ihm ein Volkslied vor. Im letzten Teil der Szene kommt Woyzeck bei Marie vorbei. Woyzecks Verwirrtheit bereitet Marie Unbehagen.

Szene 3: Buden. Lichter. Volk.

Seite: 12

Schauplatz: Auf dem Jahrmarkt

Zeit: 

Person(en): Alter Mann, Marie, Marktschreier, Woyzeck, Tambourmajor, Unteroffizier

Inhalt: 

Woyzeck und Marie gehen über den Jahrmarkt. Sie bemerken den Gegensatz, den das tanzende Kind und der vom Tod singende alte Mann auf dem Jahrmarkt bilden. Es wird ein kostümierter Affe vorgeführt. Danach lassen sie sich von einem Marktschreier, der eine Tiervorführung anpreist, in das Innere der Bude locken. Sie werden unbemerkt vom Tambourmajor und einem Unteroffizier verfolgt, die darauf aus sind, Marie zu verführen. Der Marktschreier behauptet, ein kostümiertes Tier könne eine zivilisierte Existenz annehmen. Der Budenbesitzer will im Inneren der Bude zeigen, dass ein Pferd, das ein Kunststück vorführt, zur Perso...

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