Szenenzusammenfassungen

Hier findest du auf wenigen Seiten zusammengefasst, wie der Soldat Woyzeck langsam aber sicher dem Wahnsinn verfällt. In knappen Sätzen wird zusammengefasst, wie sich die Ereignisse zuspitzen, vom unheimlichen Anfang über die verzweifelten Ausbrüche Woyzecks bis hin zur Eskalation am Ende.

Szene 1: Freies Feld. Die Stadt in der Ferne

Seite: 9-10

Schauplatz: Auf einem Feld vor der Stadt    

Zeit: Samstag Abend 18. Juli    

Person(en): Woyzeck, Andres

Inhalt: 

Die beiden einfachen Soldaten Woyzeck und Andres schneiden Stöcke, die zum Flechten von Körben verwendet werden. Woyzeck hat Halluzinationen und fühlt sich von den Freimaurern verfolgt. Andres geht zunächst gar nicht darauf ein und singt ein Lied. Kurz darauf wird er jedoch auch von Angst ergriffen.

Woyzeck hat Todesahnungen. Er glaubt, den Himmel in Flammen zu sehen und Posaunen zu hören. Es erscheint ihm, als dass die Welt tot wäre. Das Abendsignal ertönt und Andres drängt zum Aufbruch. Der Zapfenstreich beginnt.  Die beiden Soldaten müssen zurück in die Garnison.

Szene 2: Die Stadt

Seite: 10-12 

Schauplatz: In der Stadt

Zeit: Samstag Abend 18. Juli

Person(en): Marie (mit dem Kind auf dem Arm), Margret, Woyzeck

Inhalt: 

Marie, Woyzecks Geliebte, und Margret, ihre Nachbarin, unterhalten sich durch ein offenes Zimmerfenster. Sie bewundern beide den Tambourmajor, der den Zapfenstreich anführt und sie begrüßt. Daraufhin entsteht ein Streitgespräch zwischen den Nachbarinnen. Margret wirft Marie vor, den Gruß des Tambourmajors zu begeistert entgegengenommen zu haben. Sie beschuldigt sie, ein zu großes Interesse an Männern zu haben und im Allgemeinen ein leichtes Mädchen zu sein. Daraufhin schließt Marie das Fenster. Sie wendet sich wieder ihrem Kind zu und singt ihm ein Volkslied vor.

Im letzten Teil der Szene kommt Woyzeck bei Marie vorbei. Er kommt nur auf einen Augenblick herein, weil er zum abendlichen Zählappell in die Kaserne gehen muss. Der einfache Soldat zeigt deutliche Zeichen von geistiger Umnachtung und seine Verwirrtheit bereitet Marie Unbehagen. Nach seinem Aufbruch wird es dunkel  und die verzweifelte Marie findet es unheimlich: „Ich halt’s nicht aus. Es schauert mich“.

Szene 3: Buden. Lichter. Volk.

Seite: 12-14

Schauplatz: Auf dem Jahrmarkt, im Innern einer Jahrmarkt-bude

Zeit: Samstag Abend 18. Juli    

Person(en): Alter Mann, tanzendes Kind, Marie, Marktschreier, Woyzeck, Tambourmajor, Unteroffizier

Inhalt: 

Woyzeck und Marie gehen über den Jahrmarkt. Sie bemerken den Gegensatz, den das tanzende Kind und der vom Tod singende alte Mann auf dem Jahrmarkt bilden. Es wird ein kostümierter Affe vorgeführt. 

Danach lassen sie sich von einem Marktschreier, der eine Tiervorführung anpreist, in das Innere der Bude locken. Sie werden unbemerkt vom Tambourmajor und einem Unteroffizier verfolgt, die darauf aus sind, Marie zu verführen. 

Der Marktschreier behauptet, ein kostümiertes Tier könne eine zivilisierte Existenz annehmen. Der Budenbesitzer will im Inneren der Bude zeigen, dass ein Pferd, das ein Kunststück vorführt, zur Person werde. Das Pferd sträubt sich. Dies begeistert den Budenbesitzer, da das Pferd lediglich sein natürliches Verhalten beweise. 

Die Szene endet damit, dass der Tambourmajor und der Unteroffizier Marie bewundern. Marie zeigt Begeisterung für die Glitzerwelt des Jahrmarktes. Der Tambourmajor stellt dem Schausteller seine Uhr zur ...

Der Text oben ist nur ein Auszug. Nur Abonnenten haben Zugang zu dem ganzen Textinhalt.

Erhalte Zugang zum vollständigen E-Book.

Als Abonnent von Lektürehilfe.de erhalten Sie Zugang zu allen E-Books.

Erhalte Zugang für nur 5,99 Euro pro Monat

Schon registriert als Abonnent? Bitte einloggen