Sprache

Die Sprache im „Lenz“ ist sehr klar und eindeutig, wurde daher aber auch von Büchners Zeitgenossen als kunstlos beschrieben. So ist beispielsweise der Einstieg in die Erzählung bereits bemerkenswert kurz und ohne jegliche Hintergrundinformationen: „Den 20. ging Lenz durchs Gebirg“, (S. 3).

Die zu Beginn teilweise sehr weitläufige Syntax unterstreicht Lenz‘ innere Unruhe und nimmt bereits in Teilen den sogenannten Bewusstseinsstrom vorweg, der Ende des 19. Jahrhunderts von Leo Tolstoi erfunden wurde. Der Bewusstseinsstrom ist eine Erzähltechnik, die Bewusstseinsinhalte widergibt. Dabei verschmelzen äußere Eindrücke und innere Gefühle zu einem eindr...

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