Erzählweise

Die Darstellung der Handlung ist somit hauptsächlich durch Lenz‘ subjektive Wahrnehmung geprägt. Sie steht im Vordergrund der Erzählung und wird nur sehr selten von außen kommentiert oder beeinflusst. Selbst im sogenannten „Kunstgespräch“, das eigentlich fast ein Monolog von Lenz ist, wird ein Einwurf Hauptmanns nur indirekt wiedergegeben (S. 15).

Die Krankheit wird durch die Konzentration auf Lenz‘ Perspektive sehr eindrucksvoll beschrieben. Sachliche Darstellungen von Symptomen wechseln sich mit Beschreibungen ab, in denen die Subjektivität von Lenz‘ Wahrnehmung zu einer scheinbaren objektiven Wirklichkeit erhoben wird. Dadurch wird eine doppelte Perspektive erzeugt, die sowohl eine Wahrnehmung des kranken Lenz‘ von außen wie auch Lenz...

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