Inhaltsangabe

Paris 1794. Die Französische Revolution ist im fünften Jahr, und der Wohlfahrtsausschuss mit Robespierre an der Spitze übt eine Schreckensherrschaft aus. Wer den Verdacht erregt, der Republik schaden zu wollen, muss um sein Leben fürchten.

Danton, der zwei Jahre zuvor als Justizminister die Revolutionstribunale ins Leben gerufen hatte, ist der Politik und des Lebens müde geworden. Nun fordern seine Freunde Camille Desmoulins und Philippeau ihn auf, sich Robespierre entgegenzustellen. Das Blutvergießen müsse aufhören und die Revolution zugunsten einer friedlichen Republik enden. Doch Danton warnt sie, dass die Zeit noch nicht reif sei und sie sich mit ihrer Forderung alle in Gefahr bringen könnten.

Die Stimmung im Volk ist aufgeheizt. Der große politische Umsturz hat keine Besserung gebracht, die Menschen leiden weiterhin Hunger. Ihr Hass richtet sich gegen die Bürger, die von der Revolution profitiert haben, reich geworden sind und ein ausschweifendes Leben führen. Der Wohlfahrtsausschuss muss handeln, um das Volk zu beschwichtigen.

Robespierre, der Unbestechliche, verachtet Danton, der sich mit Prostituierten umgibt und ein zügelloses Leben führt. Er beneidet und fürchtet ihn gleichermaßen, weil Danton wegen seiner Taten für Frankreich bei der Pariser Bevölkerung sehr beliebt ist. Er glaubt an die natürliche Tugend des Volkes und ist überzeugt davon, dass Dantons Lasterhaftigkeit eine zersetzende Macht auf das Volk habe  – und damit auf die Republik.

Danton sucht das Gespräch mit Robespierre. Doch dieser warnt Danton, ihn nicht zu behindern, da die Revolution noch nicht vorbei sei, solange die Tugend d...

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