Spaß, Lüge und Verantwortung

Die drei Jungen haben viel Spaß miteinander, wenn sie jeden Tag am Donauufer ihre Kindheitserfahrungen machen, aber sie überschreiten auch immer wieder Grenzen. Der Autor beschreibt, wie aus Spaß Ernst wird. Im Spiel schlagen die zwei älteren Brüder dem Jüngsten eine tiefe Schramme: Der Kleine blutet. Die zwei Brüder nehmen das Risiko einer möglicherweise sehr ernsten Verletzung in Kauf, wenn sie mit den Weidenruten kämpfen und raufen.

Bereits zu diesem Zeitpunkt sollte der älteste Bruder, der bereits dreizehn Jahre alt ist, aufgrund seiner Einsichtsmöglichkeit mit dem Spiel aufhören. Stattdessen setzt er das Spiel fort und verlangt zudem von seinen Brüdern, dass sie zu Hause nichts davon berichten, da er sonst sicher Ärger mit den Eltern bekommen würde. Die Kinder lügen ihre Eltern an – sie verschweigen die Details ihres Spielverhaltens und verhindern somit, dass die Erwachsenen rechtzeitig eingreifen könnten. Damit zeigen die zwei älteren Brüder Verantwortungslosigkeit und Unreife.

Aus Spiel wird bald tödlicher Ernst. Beim Toben am Fluss entdecken die Jungen ein Fischerboot. Sofort setzen sich die Brüder in das Boot und rudern auf den Weiher hinaus. Spielerisch fangen sie an, mit dem Bo...

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