Die Freimaurer

Der Begriff „Freimaurer“ leitet sich von dem englischen „Freemason“ ab, das eine verkürzte Version der Bezeichnung „Freestone mason“ darstellt und damit im Grunde einen Steinmetz meint, welcher – im Gegensatz zu dem „Roughstone mason“ – feine Arbeiten am Steingut vornimmt. Die Freimaurer waren maßgeblich am Bau von Kathedralen auf der britischen Insel beteiligt; die Rosslyn Chapel bei Edinburgh in Schottland zählt Legenden zufolge zu den wichtigsten Niederlassungen dieser geheimen Gesellschaft. Neben den dort begrabenen Tempelrittern soll sich in der später zugemauerten Krypta der sagenhafte Schatz der Templer befinden.

Die Freimaurer zählen zu den Erben der Templer. 1599 wurde in Schottland die erste freimaurerische Vereinigung ins Leben gerufen – die Lodge of Edinburgh (Mary's Chapel) Nr. 1, welche bis in unsere Zeit hinein existiert. Allerdings gilt das Jahr 1717 als der offizielle Beginn der Freimaurerei, welche zunächst in England Fuß fasste und sich später in ganz Europa ausbreitete. Doch um was handelt es sich bei den Freimaurern eigentlich genau?

Die Freimaurerei ist eine philosophische Gemeinschaft mit zurzeit etwa 5 Mio. Mitgliedern weltweit, die sich selbst als tolerant und undogmatisch bezeichnen. Die Bruderschaft strebt nach geheimem Wissen über die Welt, über Gott und die Schöpfungsgeschichte. Die Attraktivität dieser Bruderschaft dabei besteht genau in dieser Geheimniskrämerei, in...

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