Stilmittel

Die auf den ersten Blick simple Geschichte ist tatsächlich vielschichtig und von beeindruckendem sprachlichem Reichtum geprägt. Der Autor spielt in seiner kurzen Erzählung meisterhaft mit der Sprache und deren Nuancen. Er benutzt viele Satz- und Klangfiguren. Nachfolgend werden die wichtigsten Stilfiguren aufgelistet und beschrieben:

Alliteration (Stabreim): „Wasserringe liefen über den Weiher, Wellen schlugen platschend ans Ufer“ (Z. 32f), „schwarzfeucht, stachelig geschützt, glänzten“ (Z. 13f).

 

Antiklimax (abfallende Steigerung, die häufig aus drei Teilen besteht): „Sie hielten, schweißüberronnen, zitterten verstört“ (Z. 53).

 

Correctio (Korrektur oder Verbesserung einer Aussage): „[…] die Knaben, die Mörder […]“ (Z. 53f).

 

Chiasmus (kreuzweise Anordnung sich entsprechender Satzteile)

„das Boot lag unbeweglich, unbeweglich stand das Schilf“ (Z. 29).

 

Epipher: (ein oder mehrere Wörter werden zum Ende von aufeinanderfolgenden Sätzen oder Versen wiederholt) „und schrie nicht mehr und pochte nicht mehr und kam auch nicht mehr“ (Z. 40f). Die Häufigkeit des Satzteils „nicht mehr“ betont die Verzweiflung und die Ausweglosigkeit, die diese Situation kennzeichnen.

 

Exclamatio  (affektgeladener Ausruf): „Und wie heiß es im Somme...

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