Die Natur

Vor dem Unfall

Bereits im ersten Satz der Kurzgeschichte wird die Natur als sehr düster, bedrohlich und feindselig geschildert: „[…] grünschwarze Tümpel, von Weiden überhangen, von Wasserjungfern übersurrt […]“ (Z. 1f). Es ist von Tümpeln die Rede, deren Gewässer undurchsichtig und somit schwer einzuschätzen sind. Die tiefhängenden Weidenruten versperren die Sicht auf das dahinterliegende Gelände.

Die Wasserjungfern, damit sind kleine Libellen gemeint, deuten auf eine vielfältige Vegetation hin. Bestätigt wird sie mittels der Nennung des Fischvorkommens im Weiher: „Fische gibt es im Altwasser, (sic!) viele, Fischkönig ist der Bürstling, ein Raubtier mit zackiger, kratzender Rückenflosse, mit bösen Augen, einem gefräßigen Maul, grünschwarz schillernd wie das Wasser, darin er jagt“ (Z. 4-7). Die Atmosphäre wird zusätzlich durch die Erwähnung der „bösen Augen“ und des „gefräßigen Mauls“ (Z. 6) des Fisches weiter verdüstert.

Eine auf den ersten Blick lebensfeindliche Landschaft breitet sich vor dem inneren Auge des Rezipienten aus: „Die Weiden schlucken den Wind, der draußen über dem Strom immer geht. Und aus dem Schlamm steigt ein Geruch wie Fäulnis und Kot und Tod“ auf (Z. 7-9). Die stehende, dicke Luft und die daraus resultierende Feuchtigkeit, das unüberschaubare Gelände, die Insekten, die Raubfische sowie die unschönen Gerüche vermitteln den Eindruck eines für Außenstehende überaus gefährliche...

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