Prinzessin Eboli

Die historische Figur

Die historische Figur für die Prinzessin von Eboli ist die schöne und herrschsüchtige Tochter des Vizekönigs von Peru, Ana de Mendoza y de la Cerda (1540-1592), Fürstin von Eboli. Sie verlor in ihrer Jugend bei einem Fechtunfall ihr rechtes Auge. Sie wurde 1559 mit dem viel älteren Berater des spanischen Königs Philipps II., Ruy Gomez de Silva, Fürst von Eboli (1516–1573), verheiratet. Sie gebar mit ihm zehn Kinder.

Nicht mit König Philipp, sondern mit seinem Sekretär hatte die einäugige Hofdame sehr vermutlich nach dem Tod ihres Ehemanns 1573 eine Liebesbeziehung. Nach dem Sturz des Sekretärs wurde sie als Intrigantin verhaftet und zu lebenslangem Hausarrest in ihrem eigenen Schloss verurteilt. Daher ist Schillers Schilderung der Prinzessin sehr erdichtet.

Die verführerische und rachsüchtige Prinzessin

Die Prinzessin von Eboli gehört im Drama Don Karlos zum Hofstaat von Königin Elisabeth. Sie begleitet sie daher in die Provinz zum Landhaus der Königin in Aranjuez, freut sich aber offenkundig wieder dar...

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