Szeneanalyse 3. Akt 5. Auftritt

Enttäuscht von seinen engsten Vertrauten Domingo und Alba sowie von seinem eigenen Sohn, zu dem er ein schlechtes Verhältnis hat, sucht Philipp nach einem Menschen, der ihm zur Seite steht, ihn vertrauensvoll berät und ihn unterstützt. Er spricht die „gute Vorsicht“ (S. 110) an, von der er sich einen „Menschen“ und „Freund“ (S. 110) wünscht. Seine bisherigen „Gehilfen“ (S. 110) können ihm dies nicht sein.

Philipp sucht nun einen „seltnen Mann mit reinem, offenem Herzen, mit hellem Geist und unbefangnen Augen, der mir sie finden helfen kann“ (S. 110-111). Er gibt damit offen seine Fehlbarkeit zu. Der König ist in diesem Moment ein isolierter, aber in seiner Macht uneingeschränkter Herrscher, ein Motiv, dass häufig in der Literatur zu finden ist.

Auf seiner Suche schaut Philipp eine Kartei durch, in der er die verschiedenen Personen seines Hofes dana…

Der Text oben ist nur ein Auszug. Nur Abonnenten haben Zugang zu dem ganzen Textinhalt.

Erhalte Zugang zum vollständigen E-Book.

Als Abonnent von Lektürehilfe.de erhalten Sie Zugang zu allen E-Books.

Erhalte Zugang für nur 5,99 Euro pro Monat

Schon registriert als Abonnent? Bitte einloggen